Kein Elfmeter für Ried: VAR gibt Fehlentscheidung zu
Der VAR Österreich hat im Rückblick auf die 30. Bundesliga-Runde eine Fehlentscheidung zugegeben. Im Spiel zwischen der SV Ried und Blau-Weiß Linz hätte es einen Strafstoß zugunsten der Innviertler geben müssen.
Bei einem Angriff der Rieder traf BWL-Kapitän Fabio Varesi-Strauss Stürmer Ante Bajic am Fuß. Schiedsrichter Arnes Talic ließ zunächst weiterspielen. Videoassistent Jakob Semler rief den Unparteiischen dann zum Bildschirm, dieser veränderte seine Entscheidung jedoch auch nach Sichtung der Bilder nicht. Eine Fehlentscheidung, wie der VAR Österreich am Dienstagabend bestätigte. „Der Schiedsrichter sollte nach dem vom VAR empfohlenen „On-Field-Review“ auf Strafstoß entscheiden„, heißt es im Bericht. Auswirkungen auf den Ausgang der Partie hatte die Szene nicht: Die Rieder feierten gegen das Tabellenschlusslicht ein ungefährdetes 2:0 (1:0).
Die Szene im VIDEO
Die Stellungnahme des VAR im Wortlaut: Der SVR-Spieler #12 versucht, den Ball zu spielen und platziert dabei seinen linken Fuß neben dem Ball. Der BWL-Spieler #2 kommt zu spät in den Zweikampf und trifft den SVR-Spieler fahrlässig an der linken Ferse. Der Schiedsrichter sollte nach dem vom VAR empfohlenen „On-Field-Review“ auf Strafstoß entscheiden.
Zwei Szenen bei LASK gegen Rapid korrekt
Ebenso blickte der VAR Österreich in seinem Bericht auf zwei Szenen im Spitzenspiel zwischen dem LASK und Rapid (3:1 – zu den VIDEO-Highlights). Die erste Szene war der Elfmeter, der die Wende für den LASK brachte. In der 60. Minute brachte Serge-Philippe Raux-Yao Sasa Kalajdzic im Strafraum zu Fall. Schiedsrichter Alexander Harkam zeigte sofort auf den Punkt, der VAR bestätigte den Pfiff. Im Bericht vom Dienstag wurde diese Entscheidung als korrekt bewertet.
Die Szene im VIDEO
Die Stellungnahme des VAR im Wortlaut: Der ASK-Spieler #10 spielt den Ball im Strafraum. Der SCR-Spieler #6 kommt zu spät in den Zweikampf, kann den vorgelegten Ball nicht spielen und bringt seinen Gegenspieler mit einem fahrlässigen Treffer am Rist des rechten Fußes zu Fall. Der VAR hat die korrekte Strafstoßentscheidung des Schiedsrichters bestätigt.
Ebenso blickte der VAR Österreich auf die Rote Karte von Rapid-Kapitän Matthias Seidl in der Nachspielzeit. Auch hier wurde laut dem Bericht eine korrekte Entscheidung getroffen.
Die Szene im VIDEO
Die Stellungnahme des VAR im Wortlaut: Der SCR-Spieler #18 kommt mit hoher Intensität in den Zweikampf mit dem ASK-Spieler #6. Dabei springt er mit seinem linken, durchgestreckten Bein und offener Sohle in seinen Gegenspieler und trifft diesen mit voller Wucht von seitlich hinten im Bereich des Ristes. Aufgrund der Gesundheitsgefährdung schließt der Schiedsrichter den SCR-Spieler #18 mit einer Roten Karte aus. Der VAR bestätigt die korrekt am Spielfeld getroffene Entscheidung.
Bild: GEPA
