Kritik im Doppelpack: Semlic und Kühbauer prangern Schiri-Leistungen an

Die Leistungen der Schiedsrichter sorgen in der ADMIRAL Bundesliga einmal mehr für hitzige Diskussionen. Nach den jüngsten Partien meldeten sich mit Philipp Semlic und Dietmar Kühbauer gleich zwei Trainer mit deutlicher Kritik an den Referees zu Wort.

WSG-Tirol-Coach Philipp Semlic machte seinem Ärger nach dem 1:1 in Altach Luft. Besonders das nach VAR-Eingriff aberkannte Tor von Benjamin Böckle in der 24. Minute brachte den Trainer auf die Palme. Semlic hatte kein Verständnis für die Entscheidung von Schiedsrichter Emil Ristoskov. „Wenn so ein Tor nicht gegeben wird in der österreichischen Bundesliga, dann kenne ich mich nicht mehr aus“, sagte der WSG-Coach.

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„Selbstbeweihräucherung vom Allerfeinsten“

Für Semlic war das jedoch nicht der einzige Irrtum. „Wenn ein Schiedsrichter in den ersten sieben Minuten vier Gelbe Karten gibt, auch für beide Trainer, dann ist es eine Themenverfehlung“, erklärte der Cheftrainer.

Semlic über Schiedsrichterleistung: „Wirklich schlecht“

Semlic schickte auch kritische Worte in Richtung ÖFB-Schiedsrichter-Boss Viktor Kassai. Er warte auf die VAR-Stellungnahme des Schiedsrichter-Komitees, werde sich aber wohl auch danach nicht auskennen. „Es wird dann wieder alles schöngeredet, Selbstbeweihräucherung vom Allerfeinsten.“

GAK-Elfer und aberkanntes WSG-Tor: Schiri-Komitee sieht keinen Fehler

Kühbauer: „So gut ist er auch nicht“

Auch WAC-Trainer Didi Kühbauer nahm nach dem 2:2 gegen Hartberg kein Blatt vor den Mund. Seine Kritik richtete sich gegen Schiedsrichter Julian Weinberger, dem er vorwarf, sich zu sehr in den Vordergrund zu spielen: „Ich gebe ihm den Tipp, dass er die Spieler im Mittelpunkt stehen lässt und nicht sich selber. Weil so gut ist er dann auch nicht.“

Kühbauer kritisiert Weinberger

Kühbauer sah während der Partie für Kritik die Gelbe Karte, nicht zum ersten Mal unter der Spielleitung von Weinberger. „Er kann mir immer und immer wieder die Gelbe Karte geben. Ich weiß, dass es von ihm kommt und das berührt mich null“, kommentiert Kühbauer.

Aufregung auch um GAK-Elfmeter

Für Diskussionen sorgte auch ein strittiger Elfmeter beim 1:1 zwischen dem GAK und Rapid. Die Hütteldorfer kassierten nach einem Zweikampf zwischen Marco Tilio und Jacob Italiano nach VAR-Check einen Strafstoß gegen sich. Daniel Maderner (90.+4) ließ sich die Chance vom Punkt nicht nehmen und glich zum 1:1-Endstand aus. Der Pfiff von Schiedsrichter Harald Lechner blieb zunächst aus, erst nach VAR-Eingriff und Video-Review entschied der Unparteiische auf Strafstoß. Nach dem Spiel sprachen selbst die GAK-Spieler von einer glücklichen Entscheidung.

„Glücklich für uns“ – Maderner über Last-Minute-Strafstoß

Rapid kassiert späten Elfer – Korrekte Entscheidung?

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Fotos: GEPA