Kuriose Wette: Kühbauer wird für LASK-Fan zum Glücksgriff
Ein Linzer, der bei vielen Heimspielen des Meisters und Cup-Siegers im Stadion ist, gab im vergangenen Herbst eine kuriose Wette ab. Den Ausgang hätte wohl niemand so vorhergesehen.
Jürgen Zettl war früher selbst im Nachwuchs des LASK als Spieler aktiv. Seit einigen Jahren ist der Firmenbesitzer bei vielen Spielen im Stadion live dabei. „Wenn mein enger Terminkalender es zulässt“, sagt Zettl zu Sky. Die abgelaufene Spielzeit begann für die Oberösterreicher bekanntlich alles andere als gut. Der Fußball-Fan sah unter Sacramento keine wirkliche Verbesserung des Teams. Nach der Rückkehr von Didi Kühbauer sorgte Zettl für eine besondere Geschichte, die wohl nur der Fußball so schreiben kann.
Kühbauer als Wettmotiv
„Als wir Vorletzter waren, war klar, dass sich was verändern muss“, betont Zettl. Trainer Joao Sacramento war kurz darauf in Linz Geschichte und der LASK holte Didi Kühbauer zurück. Ein Art Initialzündung für den LASK-Anhänger. „Da war mir bewusst, dass das die absolut richtige Entscheidung war“, erklärt Zettl.

So begab sich der Linzer auf den Weg ins nächste Wettbüro und erkundigte sich dort nach der Quote für einen LASK-Doublesieg und tippte anschließend auf diesen. „Ich dachte schon, dass das eingesetzte Geld sicher weg sei“, erzählt Zettl, der über Gewinnsumme und Wetteinsatz keine Angaben machen möchte. Nur die Quote verrät er: „Die Quote lag nahe bei 200“.
Aus dubioser Wette wurde Wirklichkeit
Als es dann für die Linzer immer weiter aufwärts ging und der ÖFB-Cup-Sieg folgte, wurde es dann in der Schlussphase der Meisterschaft so richtig ernst. „Ich hatte die Wette immer so im Hinterkopf, aber nie den realistischen Gedanken, dass sie aufgeht. Die Mannschaft steigerte sich dann enorm und plötzlich waren wir Titelanwärter“, erzählt der Tipper.
Am 17. Mai fixierte dann der LASK unter Kühbauer mit einem 3:0-Auswärtserfolg bei der Wiener Austria auch noch den Meistertitel. „Das werde ich nie vergessen, dass das wirklich so kam, hätte ich mir nie gedacht“, erzählt Zettl, der in Wien beim historischen Triumph live dabei war.
