Mehr Geld für Klubs: FIFA schüttet WM-Rekordentschädigung aus
Vereine, deren Spieler an der Weltmeisterschaft teilnehmen oder sich qualifiziert haben, erhalten von der FIFA deutlich höhere Entschädigungen. Wie der Weltverband am Freitag mitteilte, belaufen sich die Abstellungszahlungen für die Endrunde 2026 auf 355 Millionen Dollar (umgerechnet rund 307 Millionen Euro).
Das sind 70 Prozent mehr als bei der WM 2022 in Katar, als allerdings noch 32 statt 48 Nationalteams dabei waren. Wegen der Aufstockung steigt auch die Zahl der Spiele von 64 auf 104. Das am kommenden Donnerstag beginnende Turnier in den USA, Mexiko und Kanada erstreckt sich zudem über 39 Tage – zehn mehr als vier Jahre zuvor in Katar.
Diese Spieler aus der ADMIRAL Bundesliga sind bei der WM dabei
Mindestzahlung pro Spieler liegt bei 5000 US-Dollar
Der Gesamtbetrag ist in drei Teile gegliedert. 250 Millionen Dollar sind für Entschädigungen während der Endrunde vorgesehen. Die FIFA hat die Mindestzahlung pro Spieler auf 5000 US-Dollar pro WM-Tag festgelegt, „wobei die endgültigen Zahlen nach Abschluss des Turniers bestätigt werden“, so der Verband. Diese Zahlungen, erklärte die FIFA weiter, „werden pro Spieler und Tag berechnet, wobei sowohl die Kaderzugehörigkeit als auch die Dauer des Einsatzes jedes Spielers berücksichtigt werden“.
Weitere 100 Millionen US-Dollar sind für die Qualifikationsspiele vorgesehen. Die FIFA geht davon aus, 2362 US-Dollar pro Spieler im Spieltagskader für die 905 Qualifikationsspiele und für jeweils zehn Freundschaftsspiele der drei Gastgeberländer, die sich nicht qualifizieren mussten, zu zahlen. Die verbleibenden fünf Millionen US-Dollar decken die Verwaltungskosten, ein etwaiger Überschuss käme laut Weltverband dem globalen Vereinsfußball zugute.
LASK und Salzburg stellen jeweils zwei Spieler
Aus der ADMIRAL Bundesliga sind sieben Kicker bei der WM 2026 dabei. Mit Andres Andrade (Panama) und Sasa Kalajdzic (Österreich) sowie Kerim Alajbegovic (Bosnien) und Alexander Schlager (Österreich) stellen der LASK und Red Bull Salzburg jeweils zwei Spieler.
(SID/Red.)
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