Handball-EM Deutschland

Niederlage gegen Dänemark: Deutschland zittert um EM-Halbfinale

Deutschlands Handballer haben den vorzeitigen Einzug ins EM-Halbfinale verpasst.

Die Mannschaft von DHB-Bundestrainer Alfred Gislason unterlag Weltmeister Dänemark in Herning 26:31 (12:13), hat ihr Schicksal im Kampf um das Halbfinale vor dem vierten und abschließenden Hauptrundenspiel am Mittwoch (18.00 Uhr) gegen Frankreich aber weiter in der eigenen Hand.

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Linkshänder Renars Uscins war am Montagabend vor 15.000 Zuschauern in der ausverkauften Jyske Bank Boxen mit sechs Treffern der beste deutsche Werfer. Ein Remis gegen die Franzosen reicht sicher, um das Ticket für die Medaillenspiele zu lösen. Mindestens die Teilnahme am Spiel um Platz fünf am Freitag hat die DHB-Auswahl sicher.

Deutschland, das zuvor Spanien (34:32), Portugal (32:30) und Norwegen (30:28) besiegt hatte, steht durch die insgesamt zweite Turnierniederlage nun bei 6:2 Punkten in der Hauptrundengruppe I. Die Dänen sind punktgleich, haben ihr Halbfinal-Ticket aber bereits in der Tasche. Frankreich hat 4:4 Punkte auf dem Konto. Norwegen, Portugal (beide 3:5) und Spanien (2:6) haben keine Chance mehr aufs Weiterkommen. Nur die ersten zwei Teams erreichen das Halbfinale.

Frankreich verliert gegen Spanien

Bereits sicher ist, dass Deutschland am Freitag mindestens im Spiel um Platz fünf steht. Obwohl die Spanier durch das Ergebnis zwischen Portugal und Norwegen, die sich zuvor 35:35 (17:18) getrennt hatten, keine Chance mehr aufs Weiterkommen besaßen, lieferten sie gegen Frankreich eine große Offensiv-Show. Der Europameister kämpfte seinerseits mit großen Problemen im Angriff.

Eine Aufholjagd nach dem klaren Pausenrückstand blieb unbelohnt, näher als beim 25:26 (48.) kam Frankreich nicht heran. Der spanische Linksaußen Ian Barrufet war vor 10.933 Fans in der Jyske Bank Boxen in Herning mit zehn Toren der beste Werfer des Spiels.

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(SID/Red.)

Beitragsbild: Imago.