Spanien gewinnt U19-EM-Finale der ÖFB-Bezwingerinnen
Der Traum von Europas Krone ist für die DFB-Juniorinnen jäh geplatzt.
Bei der U19-EM in Bosnien und Herzegowina unterlag Deutschland im Finale dem Seriensieger Spanien 0:1 (0:0) und verpasste den ersten EM-Titel seit 15 Jahren, nachdem auch die Endspiele 2023 und 2019 verloren gegangen waren. Stattdessen hält die spanische Dominanz an, für die Furia Roja ist es die fünfte gewonnene Europameisterschaft in Serie.
Das ÖFB-Team, das bis ins Halbfinale vorstoßen konnte, musste sich gegen Deutschland zuvor mit 0:1 nach Verlängerung knapp geschlagen geben. Spanien hatte das letzte Gruppenspiel gegen Österreich mit 2:1 gewonnen.
Das Team von DFB-Nationaltrainerin Melanie Behringer hatte Spanien zu wenig entgegenzusetzen. Irune erzielte nach einer Ecke den Siegtreffer (61.). Der siebte Titel nach den Erfolgen 2000, 2001, 2002, 2006, 2007 und 2011 muss somit warten. Schon 2023 hatte Deutschland im Endspiel gegen Spanien verloren, damals 2:3 nach Elfmeterschießen. 2019 unterlag das deutsche Team Frankreich (1:2).
Spanien behält Weiße Weste
„Die Silbermedaille ist ein großer Erfolg, und ich bin überzeugt, dass die Spielerinnen an diesem Turnier wachsen und viel Positives für die Zukunft mitnehmen werden“, sagte Behringer, auch wenn im Moment die Traurigkeit überwiege.
Unter den Augen des DFB-Geschäftsführers Andreas Rettig sowie Sportdirektorin Nia Künzer zeigte Deutschland einen ansehnlichen Start. Nach ersten Chancen übernahm jedoch Spanien die Spielkontrolle, drängte den DFB-Nachwuchs vor das eigene Tor und hatte nur bei der Chancenverwertung Luft nach oben. Nach dem Seitenwechsel half eine Ecke zur Führung. Deutschland bemühte sich um eine Reaktion – sie gelang nicht.
