Sturm setzt auf Reaktion gegen Senfts Rieder

Der Meister steht nach dem nationalen Fehlstart im Cup zum Frühjahrsstart der Fußball-Bundesliga unter Beobachtung. Sturm Graz empfängt zum Abschluss der 18. Runde am Sonntag (ab 16:30 Uhr live auf Sky Sport Austria 1 – streame mit Sky X!) den starken Aufsteiger Ried. Die Innviertler sind mitten im Rennen um die Top 6.

Der Auftritt im ÖFB-Cup sorgte für einen Meister am Grübeln und einen euphorisierten Aufsteiger. Neo-Coach Fabio Ingolitsch trifft mit Sturm auf jenen Mann, der im Rennen um den Posten mehr als nur Außenseiter war. Ob nun Maximilian Senft oder die Grazer am Ende eine Absage erteilten, darüber gingen die Meinungen in den vergangenen Tagen auseinander. Senft will mit dem Tabellensechsten jedenfalls den Schwung aus dem Cup-Sieg gegen Rapid (3:0) mitnehmen und weiter „mit vollem Einsatz und Zielstrebigkeit um den Einzug ins obere Play-off mitkämpfen“. Gegen Sturm wartet Ried jedoch seit zehn Duellen in der Bundesliga auf einen Sieg, acht davon haben die Steirer gewonnen. In Graz ist Ried schon 16 Partien sieglos – bei 13 Niederlagen.

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Der nach dem Auftritt in Altach „angefressene“ Ingolitsch will den Cup-Auftritt mit seiner Mannschaft aufgearbeitet haben. „Wir haben die Dinge klar angesprochen, klar aufgearbeitet. Es gilt, die Schlüsse daraus zu ziehen und insbesondere auch danach zu handeln und am Platz abzuliefern.“ Die Liga sei der wichtigste Bewerb, betonte Ingolitsch. „Wir müssen uns auf unsere Leistungen fokussieren, dann kommen die Erfolge.“ Jon Gorenc Stankovic steht wieder im Training und steht vor der Rückkehr in die Startelf. Beginnen könnten auch die in Altach verletzt fehlenden Ryan Fosso und Jeyland Mitchell. Ingolitsch sprach über den Umbruch im Team. Von jener Startelf, die Ried im vergangenen August 3:1 schlug, sind derzeit nur drei Mann verfügbar.

Die Sky-Frühjahrsvorschau 2026: SV Ried

Torhüter Daniil Chudjakow fehlt Sturm aufgrund eines Muskelfaserrisses im Hüftbereich voraussichtlich vier Wochen, Matteo Bignetti genießt das „volle Vertrauen“. Rieds Elf dürfte sich nach der jüngsten überzeugenden Vorstellung nicht verändern. Senft erwartete anders als gegen die Wiener viele Duelle um die zweiten Bälle. „Wir wissen, dass uns ein anderes Fußballspiel erwartet als letzte Woche.“

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(APA) / Artikelbild: GEPA