Traumfinale perfekt: Rybakina gegen Sabalenka um US-Open-Titel
Aryna Sabalenka und Jelena Rybakina haben das Favoritinnen-Finale bei den Tennis-US-Open perfekt gemacht.
Sabalenka erreichte zum vierten Mal in Serie das Endspiel beim Grand-Slam-Turnier in New York, die Titelverteidigerin setzte sich im Halbfinale gegen Jessica Pegula 7:5,6:2 durch. Rybakina, die angehende Nummer eins, rang danach Coco Gauff in drei Sätzen nieder. Vor den Augen der früheren First Lady Michelle Obama auf der Ehrentribüne platzten damit die US-Titelträume.
Die kompletten US Open inklusive der Endspiele am 12. und 13. September sehen Fans live bei Sky – mit Sky X das Turnier live streamen!
Traumfinale in New York: Rybakina fordert Sabalenka
Die Belarussin Sabalenka darf hingegen nach 2025 und 2024 auf den dritten Titel nacheinander hoffen. Die Weltranglisten-Erste hatte Pegula vor zwei Jahren im Endspiel bezwungen und in der vergangenen Saison ebenfalls im Halbfinale geschlagen. Bis zum 5:5 im ersten Satz hielt die US-Amerikanerin gut mit, vergab dabei sogar einen Breakball. Dann erhöhte Sabalenka das Tempo mit ihrem Power-Tennis und geriet beim Match über nur 90 Minuten nicht mehr ernsthaft in Gefahr.
Rybakina erstmals im US-Open-Finale
Im Endspiel wartet die zweifache Grand-Slam-Siegerin Rybakina, die jedoch erstmals im Finale der US Open steht. Dabei war Gauff zunächst die spielbestimmende Spielerin. Sie holte sich nach gleich 18 unerzwungenen Fehlern ihrer Gegnerin auch den ersten Satz. Doch Rybakina steigerte sich und Gauff leistete sich bei 4:5 ihr bis dato schwächstes Aufschlagspiel. Im Entscheidungssatz gab es dann drei Breaks in Serie, die die Partie endgültig zugunsten der Kasachin kippen ließen.
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„Es war so ein harter dritter Satz, es war ein wirklicher Kampf“, sagte Rybakina. Sie erwartet nun ein packendes Finale gegen Sabalenka. „Sie ist eine unglaubliche Spielerin. Sie hat heute unglaublich gespielt, ich muss wirklich mein Spiel verbessern gegen sie.“ Unabhängig vom Ausgang wird die bisherige Weltranglistenzweite nach dem Turnier Sabalenka als neue Nummer eins der Welt ablösen. Doch Sabalenka ist in Form.
Sabalenka zuversichtlich: „Liebe die Energie dieser Stadt“
„Ich bin zuversichtlich. Ich fühle mich im Moment mental und körperlich wirklich stark“, sagte Sabalenka nach ihrem Sieg gegen Pegula, der ob der Niederlage in Berlin vor drei Monaten gegen die US-Amerikanerin noch ein wenig süßer schmeckte. Das Turnier an ihrem Lieblingsort New York fühle sich wie ein letzter Kraftakt der Saison an, erklärte die 28-Jährige. „Ich liebe die Energie dieser Stadt. Ich glaube, das ist es, was mich antreibt.“
Sabalenka erreicht viertes US-Open-Finale in Serie
Doppel-Finale ebenfalls fix
Kevin Krawietz und Tim Pütz greifen bei den US Open nach ihrem ersten gemeinsamen Grand-Slam-Titel. Das deutsche Davis-Cup-Doppel gewann auch sein Halbfinale gegen Rajeev Ram (USA) und Joe Salisbury (Großbritannien) mit 6:3, 6:4 und zog zum zweiten Mal ins Finale von New York ein. 2024 hatten Krawietz und Pütz dort das Endspiel in zwei Sätzen verloren.
Am Samstag (ab 18:00 Uhr LIVE bei Sky!) geht es im riesigen Arthur Ashe Stadium gegen Christian Harrison (USA) und Neal Skupski (Großbritannien) um den Titel. „Wir sind überglücklich, dass wir hier wieder im Finale stehen. Danke, dass ihr alle gekommen seid und für diese Atmosphäre gesorgt habt“, sagte Pütz auf dem Court. Krawietz fügte an: „Wir fühlen uns natürlich super und freuen uns auf unser zweites Finale nach 2024. Wir werden uns vorbereiten und es genießen.“
Für Krawietz/Pütz ist der größte gemeinsame Erfolg bislang der Triumph bei den ATP Finals 2024. Krawietz ist zudem bereits zweimaliger French-Open-Sieger an der Seite seines früheren Partners Andreas Mies. Bislang einziger deutscher US-Open-Sieger im Männer-Doppel ist Philipp Petzschner, der 2011 mit Jürgen Melzer triumphierte.
