„Unfair!“ Fernandez-Berater schießt nach Suspendierung gegen Chelsea
Nach der Suspendierung von Enzo Fernandez beim FC Chelsea hat sich nun der Berater des Mittelfeldspielers, Javier Pastore, zu Wort gemeldet. Der 36-Jährige kritisiert die „Blues“ deutlich.
Fernandez hatte unmittelbar nach der Niederlage im Champions-League-Achtelfinale gegen PSG erstmals Zweifel an seiner Zukunft geäußert. Und dann, während der Länderspielpause, heizte er die Spekulationen weiter an, nachdem er zugab, dass er in Zukunft gerne in der spanischen Hauptstadt Madrid leben würde.
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Pastore kritisiert Chelsea für Suspendierung
Der Berater des argentinischen Nationalspielers sagte nun gegenüber The Athletic. „Die Strafe ist komplett unfair. Diese Spiele sind für Chelsea absolut entscheidend, da die Qualifikation für die Champions League auf dem Spiel steht. Er ist einer der wichtigsten Spieler dieser Mannschaft. Ich halte das angesichts der aktuellen Situation von Chelsea für viel zu hart, und es gibt keinen wirklichen Grund oder eine Rechtfertigung dafür, warum er gesperrt wurde“, so der ehemalige argentinische Teamspieler.
„Er hat an keinem Punkt gesagt, dass er Chelsea oder London verlassen will“, so Pastore weiter. „Er hat niemanden respektlos behandelt. Ich verstehe die Position des Klubs und der Vereinsführung. Aber die Suspendierung verstehe ich nicht.“
Verhandlungen über neuen Vertrag im Winter
Weiters führt der Berater des Mittelfeldspielers aus, dass Fernandez mit Chelsea bereits über einen neuen Vertrag verhandelt hatte: „Es gab Gespräche über eine Vertragsverlängerung. Wir haben im Dezember oder Jänner gesprochen, jedoch keine Einigung erzielt. Der aktuelle Vertrag läuft noch über sechs Jahre. Wir haben entschieden, das Angebot nicht anzunehmen, da die Konditionen nicht gepasst haben. Er verdient deutlich mehr, als er aktuell verdient. Vielleicht hat das den Klub genervt.“
Einen Abschied im Sommer schließt Pastore nun nicht mehr aus: „Unser Plan ist, nach der WM noch einmal mit Chelsea zu sprechen. Wenn es keine Einigung gibt, dann werden wir uns Alternativen anschauen.“
Fernandez-Abschied im Sommer?
Zwar sei Fernandez aus sportlicher Sicht glücklich bei Chelsea, jedoch gibt es Punkte, die den Mittelfeldspieler zu einem Abschied bewegen könnten. „Es gibt Faktoren, die so eine Entscheidung beeinflussen, sei es Gehalt, die Wertschätzung oder die Art und Weise, wie bestimmte Dinge geregelt werden. Es gibt im Moment vieles, das wir nicht sehen – oder zumindest ich als Berater nicht sehe“, so Pastore weiter. „Es deutet einiges darauf hin, dass der Klub die Situation mit ihm nicht bestmöglich handhabt.“
Fernandez wird die Spiele im FA-Cup gegen Port Vale und gegen Manchester City in der Premier League aufgrund seiner Suspendierung verpassen.
Bilder: Imago
