Diagnose von Schlotterbeck: DFB-Star fällt für restliche WM aus
Nach exklusiven Sky Sport Informationen zog sich der BVB-Star gegen die Elfenbeinküste einen Innenbandriss im Sprunggelenk zu.
Die deutsche Nationalmannschaft muss beim restlichen WM-Turnier ohne Nico Schlotterbeck auskommen. Wie eine MRT-Untersuchung am Sonntag ergab, hat sich der Dortmunder einen Innenbandriss im linken Sprunggelenk zugezogen.
Am Samstag hatte noch Hoffnung bestanden, dass es sich um keine strukturelle Verletzung handelt – doch jetzt herrscht traurige Gewissheit: Schlotterbeck (29 Länderspiele) wird mindestens zwei Monate ausfallen.
Der BVB-Star hatte sich bereits früh in der Partie gegen die Elfenbeinküste verletzt, wurde zunächst mit Eis behandelt und kam wieder ins Spiel, bevor er nach der Halbzeitpause dann doch ausgetauscht wurde. Bundestrainer Julian Nagelsmann entschied sich für Antonio Rüdiger als Ersatz, der Schlotterbeck voraussichtlich auch im restlichen Turnierverlauf vertreten wird.
Lob für Rüdiger
„Antonio hat es gut gemacht, sehr konzentriert“, sagte Nagelsmann nach der Partie über Ersatzspieler Rüdiger. Der Real-Star habe in den vergangenen zwei bis drei Wochen keinen Spielrhythmus gehabt und dennoch sofort in die intensive Partie gefunden.
Rüdiger hatte während einer eigenen Verletzungspause im Herbst seinen Stammplatz in der DFB-Elf verloren. Schlotterbeck bildete seither das Innenverteidiger-Duo mit Jonathan Tah, nun dürfte der Madrilene in die Startelf zurückkehren.
