Eriksen gibt Entwarnung: „Mir geht es gut“
Christian Eriksen hat sich nach seinem erneuten Zusammenbruch zu Wort gemeldet und Entwarnung gegeben.
„Ich möchte alle wissen lassen, dass es mir gut geht und dass ich zu Hause bei meiner Familie bin“, so der dänische Nationalspieler bei Instagram.
Es sei „eine andere Situation als das, was 2021 passiert ist“, gewesen, erklärt Eriksen. Der Mittelfeldspieler war am Sonntag während des Länderspiels gegen die Ukraine in der 65. Minute kollabiert. Die Partie wurde daraufhin abgebrochen. Fast auf den Tag genau vor fünf Jahren hatte Eriksen am 12. Juni 2021 im EM-Gruppenspiel gegen Finnland in Kopenhagen einen Herzstillstand erlitten und war wiederbelebt worden.
Eriksen wurde daraufhin ein Defibrillator eingesetzt. Ärzte hatten dem Rekordnationalspieler das medizinische Okay für die Fortsetzung seiner Profikarriere gegeben.
Vorfall löste Bestürzung aus
Der 34-jährige bedankt sich für die Hilfe aller Spieler, des medizinischen Teams auf dem Platz und den Ärzten. „Dank ihrer Fachkenntnis hat mein Defibrillator genau das getan, wofür er entwickelt wurde: mich zu schützen, als ich ihn gebraucht habe. Im Moment konzentriere ich mich darauf, mich zu erholen, Zeit mit meiner Familie zu verbringen, Urlaub zu machen und mit meinen Kindern Fußball zu spielen“, schreibt Eriksen.
In seiner Heimat hatte der Vorfall große Bestürzung ausgelöst, auch Ministerpräsidentin Mette Frederiksen meldete sich zu Wort. Aus Wolfsburg bekam Eriksen von Dieter Hecking, mittlerweile Geschäftsführer Sport beim VfL, Unterstützung zugesagt.
(SID) / Bild: Imago
