Klare Ansage an Yamal: Spaniens Coach erwartet mehr

Klare Ansage an Yamal: Spaniens Coach erwartet mehr

Der spanische Nationaltrainer Luis de la Fuente erwartet von Jungstar Lamine Yamal im Viertelfinale der WM gegen Belgien eine Leistungssteigerung.

„Er hat unglaubliches Potenzial, aber wir haben den besten Lamine noch nicht gesehen“, sagte er vor dem Spiel am Freitag in Los Angeles (21.00 Uhr). Der 19-Jährige kam bei fünf Einsätzen erst auf einen Treffer, beim 4:0 gegen Saudi-Arabien.

Mit der Einstellung Yamals hätten die bislang eher unauffälligen Auftritte aber nichts zu tun, versicherte de la Fuente. „Seine Motivation ist hoch, man muss ihn sogar zurückhalten“, sagte er. Klar sei: Dass Yamal sein Können zeige, „das muss noch kommen“. Aber, ergänzte Spaniens Trainer, er gehe davon aus, dass dies nur eine Frage der Zeit sei: „Er wird performen.“

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„Keine Angst, Favorit zu sein“

Die Rolle des Favoriten gegen Belgien wies de la Fuente, dessen Mannschaft bei der WM bislang kein Gegentor kassiert hat, nicht von sich. „Ich habe keine Angst davor, Favorit zu sein“, sagte er, „aber es gibt keine Favoriten, es kann im Spiel immer etwas passieren, dass das ändert.“

Nicht passieren wird, dass Spanien nicht auf das Schießen von Elfmetern vorbereitet sein wird. Nicht bei einem Strafstoß während des Spiels, nicht nach einem Unentschieden nach Verlängerung. Auch über die Qualitäten von Belgiens Torhüter Thibaut Courtois wisse man Bescheid, sagte de la Fuente: „Wir haben alle Situationen durchgespielt, das gibt uns Selbstvertrauen.“