„Niemand hat sich versteckt!“ – So lief die Bundesliga-Rückkehr von Austria Lustenau
Austria Lustenau ist mit einem Punkt in die ADMIRAL Bundesliga zurückgekehrt. Der Aufsteiger holte im Heimspiel gegen die SV Ried ein 1:1 und lieferte vor eigenem Publikum einen Auftritt, der Mut für die kommenden Wochen macht.
„Die Stimmung vom Stadion ist übergesprungen. Die Leute waren dabei, es war ein richtig cooles Erlebnis“, sagte Trainer Markus Mader nach der Partie im Sky-Interview. Besonders zufrieden zeigte sich der Lustenau-Coach mit der Haltung seiner Mannschaft: „Es hat sich niemand versteckt. So soll Fußball sein. Es hat Spaß gemacht. Das macht mich richtig stolz, was die Burschen heute gezeigt haben.“
„… dann können wir jedem einen Punkt abnehmen“: Weixelbraun über Lustenau-Saisonstart
Weixelbraun trifft und macht Mut: Lustenau „gehört in die Bundesliga“
Ried hatte zwar zu Beginn mehr Ballbesitz und kam durch Samuel Chukwudi und Evan Aisowieren zu ersten Möglichkeiten, Lustenau setzte aber den ersten Wirkungstreffer. Nach einem schnellen Vorstoß über Seydou Diarra brachte Danilo Soares eine perfekte Flanke zur Mitte, Dominik Weixelbraun nahm den Ball direkt und traf in der 26. Minute zur Führung.
Für Weixelbraun war es ein besonderer Moment beim Bundesliga-Comeback seines Klubs. „Die Stimmung ist unglaublich. Der Verein gehört in die Bundesliga“, sagte der Torschütze. Gleichzeitig betonte der 22-Jährige, der vom SK Rapid ins Ländle ausgeliehen ist: „Nach dem Ergebnis brauchen wir uns nicht verstecken.“
HIGHLIGHTS | Austria Lustenau – SV Ried | 1. Runde
Die Führung hielt allerdings nicht lange. Jussef Nasrawe traf in der 34. Minute mit einem Flachschuss aus rund 20 Metern zum 1:1 für Ried. Vor der Pause hatte Lustenau durch Sacha Delaye noch die Chance auf das zweite Tor, sein Heber fiel aber zu kurz aus. Auf der Gegenseite parierte Torhüter Domenik Schierl gegen Aisowieren stark.
Nach dem Seitenwechsel überstand Lustenau eine heikle Phase: Ein vermeintlicher Rieder Treffer durch Jaedin Rhodes wurde nach minutenlangem VAR-Check wegen Abseits aberkannt. Im Finish drückten die Gäste, Pape Sissoko vergab in der Nachspielzeit per Kopf die größte Möglichkeit.
Kapitän Maak zufrieden
Matthias Maak ordnete das Remis realistisch ein: „Ried hat uns das Leben sehr schwer gemacht. Aber wir haben richtig gut dagegengehalten.“ Nun gehe es darum, „weiter daran zu arbeiten und an die Liga zu adaptieren“.
Cheftrainer Mader merkte an: „Die Jungs haben sich gegen einen sehr guten Gegner gut geschlagen. Beide Mannschaften haben bis zum Schluss gespielt, du hast gemerkt, dass beide das Spiel gewinnen wollen.“

