Women’s Champions League: Austria und St. Pölten steigen in Quali ein

Mit Meister Austria Wien und Vize SKN St. Pölten steigen am Mittwoch Österreichs Frauen-Topteams in der zweiten von drei Qualifikationsrunden in die Fußball-Champions-League ein. Die Austria will dabei vier Tage nach dem 0:1-Dämpfer zum Ligaauftakt gegen den SKN auf die Siegerstraße zurück. Erste Hürde ist Hajduk Split, St. Pölten bekommt es beim Heim-Miniturnier erst mit YB Bern zu tun. Die Hoffnungen auf das Erreichen der Ligaphase sind in beiden Fällen verhalten.

„Ein schweres Los“, urteilte Austria-Coach Stefan Kenesei angesichts der Paarungen. Setzt sich seine Truppe in Radenci an der österreichischen Grenze gegen Hajduk (11.00 Uhr) durch, wartet im „Finale“ am Samstag (18.00) der Gewinner der Partie zwischen Turnier-Gastgeber NK Mura aus Murska Sobota und Farul Constanta (ROU). „Wir wollen es im Idealfall als Gruppensieger überstehen“, betonte Kenesei, um so weiterzukommen. „Im Vorjahr haben wir das gut gemacht“, erinnerte er an die Erfolge über Glasgow und Minsk. Danach folgte allerdings das Aus in der dritten Qualirunde gegen den FC Paris, der Umstieg in den Europa Cup führte dann freilich bis ins Viertelfinale.

Der entthronte Serienmeister St. Pölten war zuletzt viermal in Serie in der Gruppen- bzw. Ligaphase der Champions League vertreten, kassierte 2025/26 aber zahlreiche herbe Niederlagen. Beim neuerlichen Anlauf kann man sich nicht zuletzt auf den Heimvorteil stützen. Der neu verlegte Rasen in der NV Arena erhielt entgegen ersten Befürchtungen doch noch grünes Licht, ab 18.00 Uhr (live ORF Sport +) soll dort für die Bern-Frauen Endstation sein. Der jüngste Erfolg über die Austria verleiht den nötigen „Rückenwind“, wie Coach Laurent Fassotte betonte. Im Erfolgsfall wartet am Samstag (18.00) wohl Sporting Lissabon, das im Halbfinale die Seasters Odessa vor der Brust hat.

Nur die Turniersieger steigen auf

„Realistischerweise wird es heuer eher der Weg über den Europa Cup“, gab sich SKN-Kapitänin Jennifer Klein angesichts möglicher Drittrundengegner wie PSG, Real Madrid oder VfL Wolfsburg zurückhaltend. Für beide rot-weiß-roten Vertreter ist der Weg in die Königsklasse in jedem Fall noch ein weiter, nur die jeweiligen Turniersieger bleiben im Rennen. Dafür muss zumindest das Spiel um Platz drei gewonnen werden, das ebenfalls am Samstag steigen würde. Die Zweiten der Miniturniere steigen in die zweite Qualirunde zum Europa Cup um, die Dritten starten schon in der ersten, in der auch Sturm Graz vertreten ist.

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