Premier-League-Finale: Sturm und Salzburg schauen auf Aston Villa und Liverpool
Die letzte Runde in der Premier League verfolgen auch zwei österreichische Bundesligisten ganz genau. Denn die Endtabelle in England ist ausschlaggebend für die Europacup-Aussichten von Vizemeister Sturm Graz und dem Bundesligadritten Red Bull Salzburg. Behauptet Europa-League-Sieger Aston Villa im Auswärtsspiel bei Vizemeister Manchester City am Sonntag (alle 17.00 Uhr) seinen vierten Platz, freut es Sturm. Erobert Liverpool noch Platz vier, profitiert Salzburg.
Den komplizierten Nachrückregeln der UEFA zufolge ist Sturm in der zweiten Qualirunde zur „Königsklasse“ dann kein ungesetztes Team mehr, sondern ein gesetztes, wenn Aston Villa Vierter wird. Damit würden die Steirer Vereinen wie Bodö/Glimt, Fenerbahce oder Olympiakos Piräus aus dem Weg gehen. Warten würden dann entweder Schottlands Zweiter Heart of Midlothian oder der Zweite aus Polen. Übersteht Sturm eine Runde, spielt die Mannschaft von Fabio Ingolitsch fix in einer europäischen Ligaphase.
Wird Aston Villa hingegen Fünfter, erspart sich Salzburg die dritte Qualifikationsrunde zur Europa League und steigt direkt im Play-off ein. Damit hätten die „Bullen“ bereits ohne zu spielen zumindest die Teilnahme an der Conference League-Ligaphase sicher. Aston Villa spielt durch den Europa-League-Sieg bereits fix in der „Königsklasse“. Der drei Punkte dahinter auf dem letzten CL-Startplatz sitzende Liverpool FC braucht hingegen zur Fixierung des Tickets noch einen Punkt gegen den ebenfalls ums internationale Geschäft kämpfenden Brentford FC.
Sportlich bedeutungslos, jedoch emotional zugehen wird es in London, wo Oliver Glasner in seinem letzten Spiel als Coach von Crystal Palace auf den neuen Meister Arsenal tritt.
(APA) / Artikelbild: Imago
