In der 28. Runde der ADMIRAL Bundesliga rückte der Video Assistant Referee (VAR) erneut mehrfach in den Fokus.

Sturm-Elfmeter und Blau-Weiß-Tor: VAR bezieht Stellung

In der 28. Runde der ADMIRAL Bundesliga rückte der Video Assistant Referee (VAR) erneut mehrfach in den Fokus.

Am Freitag hat sich VAR Österreich zu den strittigen Szenen des vergangenen Spieltags geäußert und die jeweiligen Entscheidungen erläutert.

Sturm-Elfmeter korrekt

Der erste Beschluss betrifft das Meistergruppen-Topspiel zwischen Sturm Graz und LASK. Beim Stand von 0:1 trifft LASK-Mittelfeldmann Ismaila Coulibaly Sturm-Angreifer Gizo Mamageishvili am Fuß. Nach einem „On-Field-Review“ entscheid Schiedsrichter Arnes Talic auf Elfmeter für den amtierenden Meister. Der VAR begründet die Entscheidung so:

„Der ASK-Verteidiger #4 kommt zu spät in den Zweikampf und trifft seinen Gegenspieler #15 seitlich am Fuß. Der Schiedsrichter hat korrekterweise nach dem vom VAR empfohlenen ‚On-Field-Review‘ auf Strafstoß entschieden“

HIGHLIGHTS | Sturm Graz – LASK | 28. Runde

Alle Entscheidungen in Linz richtig

Bewertet werden auch zwei Szenen, die bei der Partie Blau-Weiß Linz gegen WAC stattfanden.

Erstens geht es um eine Aktion, die zu einem Elfmeter für den WAC hätte führen können. Der VAR bestätigt die Entscheidung, dass auf einen Pfiff verzichtet wurde: „Der BWL-Spieler #17 hat seine rechte Hand – bereits vor Abgabe der Flanke – in natürlicher Position. Dabei liegt auch keine klare Körpervergrößerung vor, weswegen der Schiedsrichter das Spiel weiterlaufen lässt. Der VAR hat nicht eingegriffen, da die Schiedsrichterentscheidung korrekt war.“

Auch der 1:0 Treffer der Linzer wurde für regulär erklärt: „Im Vorfeld der Torerzielung kommt es zu einem normalen physischen Kontakt zwischen dem BWL-Spieler #18 und dem WAC-Spieler #22, welches kein Foulvergehen darstellt. Der VAR hat nicht eingegriffen, da die Schiedsrichterentscheidung korrekt war.“

Das Tor im Video

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Bild: GEPA