Trainingsauftakt beim SK Sturm Graz
Vizemeister Sturm Graz hat am Mittwoch den Trainingsauftakt bestritten. Trainer Fabio Ingolitsch fehlten allerdings noch viele Spieler. Dafür waren einige junge Akteure bei den Steirern im ersten Training im Einsatz.
„Wir sind momentan ein bunt zusammengewürfelter Haufen. Wir haben viele Talente von der zweiten Mannschaft dabei, die sich aufdrängen dürfen“, sagte Ingolitsch. „Wir versuchen, die Jungs von der Leine zu lassen.“
Von den Grazer Neuzugängen präsentierten sich zum Auftakt Ammar Helac, Jürgen Heil und Simon Seidl. „Wir machen wieder das, was wir am liebsten tun: Fußballspielen“, erklärte Seidl der APA, der sich nach eigenen Angaben „ganz gut eingelebt“ hat. Die Vorfreude sei groß. „Der Verein hat sich unglaublich entwickelt und ich möcht jetzt ein Teil davon sein“, sagte der Mittelfeldspieler, der von Absteiger Blau-Weiß Linz kam.
Dagegen fehlte der neue Innenverteidiger Petar Petrovic, der mit dem serbischen Nationalteam in Mexiko war und beim 1:5 gegen den WM-Co-Gastgeber als „Joker“ sein Teamdebüt gegeben hatte. Der 20-Jährige steigt wie die anderen Teamspieler am Montag ins Training ein. Das trifft zum Beispiel für Otar Kiteishvili, Filip Rozga oder Jeyland Mitchell zu. Noch länger fehlt Arjan Malic, der mit Bosnien-Herzegowina bei der WM in Nordamerika weilt.
Leihspieler auf Probe zurück
Ebenfalls am Mittwoch anwesend waren mit Szymon Wlodarczyk (Excelsior Rotterdam), Amady Camara (Nantes), Peter Kiedl (Ried) und Emran Soglo (Zulte Waregem) vier Spieler, deren Leihe in der Fremde ausgelaufen ist. Ingolitsch will sich das Quartett, das er noch nicht trainiert hat, anschauen, bevor eine Entscheidung getroffen wird. „Da sind Profile dabei, die wir aktuell nicht im Kader haben. Und deswegen stehen die Türen weit offen für alle.“ Mit den bisherigen Transfers zeigte sich der Sturm-Trainer „sehr zufrieden“.
Abwehrspieler Emanuel Aiwu soll indes abgegeben werden. Bei Linksverteidiger Emir Karic „bahnt sich ein Wechsel an“, erklärte Geschäftsführer Sport Michael Parensen. Auf dieser Position ergibt sich dadurch Handlungsbedarf. Bei Dimitri Lavalee, dessen Vertrag ausläuft, spießt es sich momentan. „Wir sind in Gesprächen, aber eine Einigung ist jetzt nicht absehbar“, sagte Parensen, der während der WM einen trägen Transfermarkt erwartet. Als Ziel wurde das Erreichen einer internationalen Ligaphase ausgegeben. Kleine Veränderungen gab es indes im Trainerstab: Christoph Zellner wird neuer Head of Performance, Michele Stock fungiert künftig als Co-Trainer.
(APA)/Beitragsbild Imago
