Kehrt Jadon Sancho erneut zum BVB zurück? Sportchef Book äußert sich
Seit Ende März ist Ole Book Sportdirektor von Borussia Dortmund. Der 40-Jährige ist beim BVB der Nachfolger von Sebastian Kehl. Im Interview mit Sky Sport spricht Book über die Transferplanungen der Schwarzgelben.
Ein Name, der immer wieder genannt wird und auch von BVB-Boss Lars Ricken bestätigt wurde, ist Jadon Sancho.
„Wir wissen alle, dass Jadon Sancho ein guter, hochveranlagter Spieler ist, der hier in Dortmund einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat – mit seinen technischen Fähigkeiten und seiner Kreativität“, sagt Book über den Engländer, der bereits von 2017 bis 2021 und 2024 für die Borussia spielte, „aber über die Stände von Gesprächen können Sie mir leider nichts entlocken.“
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Auf die Frage, ob Sancho zu Trainer Niko Kovac passe, erklärt Book: „Ich glaube, Niko ist ein Trainer, der offen für spielerische Elemente ist. Ob dieser Spieler zu ihm passen könnte, darf man aber nicht überbewerten. Es gibt auch ein paar andere, die zu ihm passen würden.“
Dass der BVB sich für die kommende Saison verstärken wird und muss, steht außer Frage.
BVB will in der Innenverteidigung nachlegen
„Wenn man den Kader betrachtet – mit Abgängen im Winter, der Verletzung von Emre Can und dem Abgang von Niklas Süle im Sommer – ist es naheliegend, dass wir in der Innenverteidigung noch aktiv werden“, erklärt Book und ergänzt: „Auch im zentralen Mittelfeld sind wir nicht überbesetzt, und offensiv könnte es ebenfalls Abgänge geben. Wir wollen uns in allen Mannschaftsteilen sehr punktuell verstärken.“
Auf die Frage, ob er bei den möglichen Abgängen an Serhou Guirassy gedacht habe, sagt der BVB-Sportdirektor: „Nein, ich habe eigentlich an Julian Brandt gedacht. Durch den Abgang des Mittelfeldspielers generiere der Verein zwar keine Einnahmen, „aber es wird eine Position frei“, so Book: „Gleichzeitig haben wir viele hochtalentierte Spieler im Nachwuchs, denen wir auch eine Bühne geben wollen.“
Talente drängen sich auf
Zu diesen Talenten zählen Samuele Inacio, der am vergangenen Wochenende seinen ersten Startelfeinsatz feiern durfte, und Mathis Albert, der sein Bundesligadebüt gab.
„Junge Spieler bringen Feuer, aber wir brauchen genauso Erfahrung und Spieler im besten Alter“, betont Book. „Am Ende ist es immer die Balance. Verantwortung darf nicht zu früh komplett auf die Jungen abgeladen werden.“ Die Jungs müssten auch von den älteren Mitspielern an die Hand genommen werden.
Die Planungen für die kommende Saison sollten „so früh wie möglich“ abgeschlossen sein, erklärt Book, „das wäre ideal, aber wir wissen alle, dass es manchmal so spät wie nötig ist.“
(Thorsten Mesch – skysport.de)
Bild: Imago
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