Kritik an Rapid-Saison: Pacult sieht „keine Entwicklung“
Peter Pacult hat in der neuen Folge des „DAB | Der Audiobeweis“ kritisch auf die Saison des SK Rapid zurückgeblickt. Der fünfte Platz sei lediglich mit großer Mühe erreicht worden, so der Sky-Experte.
Nachdem die Hütteldorfer vergangenen Sommer gestärkt in die Saison gestartet sind und zudem ein Trainerwechsel im Herbst erfolgt ist, hätte sich Pacult deutlich mehr von den Grün-Weißen erwartet.
„Man ist mit einem anderen Background in die Saison gegangen und herausgekommen ist mit Müh und Not der fünfte Platz. Ich bin weiterhin Grün-Weiß, aber man muss die Kirche im Dorf lassen und sagen: Hoppala – Trainer gewechselt, dennoch ist nichts weitergegangen. Jetzt muss man gegen einen unangenehmen Gegner bestehen, um überhaupt noch den Europacup-Platz zu erreichen. Das haben wir schon vor 15 Jahren gesagt mit Rudi Edlinger – Rapid muss international spielen, um wirtschaftlich entsprechend bestehen zu können. So wie Rapid in die Saison gestartet ist, hat sich nichts getan“, wird Pacult deutlich.
„Jetzt muss man schauen, dass man den Europacup-Platz erreicht“
Hoff Thorup folgte auf Stöger
Gegen Ende der Herbstsaison kam es bei Rapid zu einschneidenden Veränderungen im Trainerstab. Kurz vor dem Auswärtsspiel beim LASK wurden Cheftrainer Peter Stöger sowie sein Assistent Thomas Sageder von ihren Aufgaben entbunden.
In weiterer Folge übernahm zunächst Stefan Kulovits interimistisch die Mannschaft. Der frühere Rapid-Spieler hatte bereits im Frühjahr kurzfristig das Team betreut und damals den Grundstein für die internationale Qualifikation gelegt. Im Jänner 2026 wurde schließlich Johannes Hoff Thorup als neuer Cheftrainer präsentiert, der seither die sportliche Leitung innehat.
Der Titelkampf in der ADMIRAL Bundesliga ging schließlich äußerst spannend zu Ende. Während sich der LASK im Finish vor Sturm Graz den Meistertitel sicherte, blieb Rapid am Ende nur Rang fünf.
DAB | Der Audiobeweis #277 mit Stefan Hierländer
Bild: GEPA
