Sky-Info: Hartbergs Dauerbrenner vor Abschied

Benjamin Markus gehört beim TSV Hartberg seit Beginn zum Stammpersonal. Der slowenische Mittelfeldspieler hat sich bei den Oststeirern in den vergangenen zwei Jahren stark entwickelt und zählt zu den Dauerbrennern im Team. In seinen beiden Saisonen bei Hartberg fehlte Markus in allen Pfichtspielen lediglich zweimal (einmal krank, einmal gelbgesperrt).

Im März wurde der Vertrag von Markus durch eine gezogene Option bis Sommer 2027 verlängert. Ein langfristiger Verbleib in Hartberg ist damit aber nicht automatisch garantiert. Nach Sky-Informationen ist zwischen den Parteien abgesprochen, dass Markus den Verein im Sommer beim richtigen Angebot verlassen darf. Durch die Verlängerung befindet sich Hartberg bei möglichen Verhandlungen in einer besseren Ausgangsposition und könnte bei einem Transfer noch eine Ablöse erzielen.

Markus wechselte vor zwei Jahren nach Hartberg und machte dort den nächsten Schritt in seiner Karriere. Der Slowene investierte viel in seine Entwicklung, stellte unter anderem seine Ernährung um und holte sich Unterstützung in den Bereichen Athletik und Mentaltraining. Auch Deutsch-Unterricht nahm Markus von Beginn an, um sich besser in die Mannschaft zu integrieren.

Interesse aus dem Ausland für Markus

Nach Sky-Informationen gab es bereits in den vergangenen Transferperioden Interesse am Hartberg-Profi. Im Winter beschäftigten sich Hajduk Split und Aberdeen FC mit Markus. Auch Eintracht Braunschweig war bereits im vergangenen Sommer interessiert, konnte das Gesamtpaket finanziell aber nicht stemmen.

Für diesen Sommer liegt die Priorität des Spielers nach Sky-Informationen vor allem auf Deutschland und England. Markus will künftig regelmäßig vor größeren Fan-Kulissen spielen. Eindrücke wie jene rund um das ÖFB-Cup-Finale sollen diesen Wunsch weiter verstärkt haben. Besonders die 2. Bundesliga ist für den Mittelfeldspieler interessant, auch mit Vereinen aus der englischen Championship wurden bereits Gespräche geführt.

Russland ist kein Thema

Auch gegenüber der „Krone“ hatte Markus in der vergangenen Saison bereits angedeutet, dass Deutschland gut zu seinem Spielstil passen würde. England galt ebenfalls als reizvolle Option. Dazu kommt sein großer Traum von der slowenischen A-Nationalmannschaft. Markus spielte bereits für Nachwuchsauswahlen seines Heimatlandes, beim Cupfinale in Klagenfurt wurde er zudem von Vertretern des slowenischen Verbands beobachtet.

Neben Deutschland und England gab es damals auch Interesse aus anderen Märkten. Eine Anfrage von Baltika Kaliningrad aus Russland ist aufgrund des Krieges kein Thema. Auch Vereine aus Europa und der MLS hatten Markus am Radar. Zudem wurde Heimatklub Olimpija Ljubljana mit dem Hartberg-Legionär in Verbindung gebracht.

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Beitragsbild: GEPA