Wacker Innsbruck ist fulminant in die ADMIRAL 2. Liga gestartet.

Wacker Innsbruck legt furiose Zweitliga-Rückkehr hin

Wacker Innsbruck ist fulminant in die ADMIRAL 2. Liga gestartet.

Der Aufsteiger setzte sich am Freitagabend in der 1. Runde gegen Schwarz-Weiß Bregenz 5:0 (4:0) durch und übernahm damit die Tabellenspitze. Im Schlager des Tages setzte sich der FAC daheim gegen den SKN St. Pölten 1:0 (1:0) durch. Bundesliga-Absteiger Blau-Weiß Linz gewann mit einem 3:0 (1:0) bei den Young Violets ebenso deutlich wie der FC Liefering mit einem 4:0 (2:0) in Kapfenberg.

Die Admira unterlag Rapid II in der Südstadt 0:1 (0:1), Aufsteiger Voitsberg und Amstetten trennten sich 1:1 (1:0). Die Auftaktrunde wird am Wochenende mit den Partien zwischen der im Titelrennen hoch gehandelten Vienna und Sturm Graz II (Samstag) sowie Hertha Wels gegen Austria Salzburg (Sonntagvormittag) abgeschlossen.

Wacker mit Traumstart bei Rückkehr

Wacker überrollte die Bregenzer ab der 25. Minute mit vier Toren bis zum Pausenpfiff. Florian Kopp (25.) nach einem Freistoß, Christopher Weinzierl (32.), Mouhamed Sy (37.) und Kapitän Alexander Joppich (44.) trafen für die in die zweithöchste Spielklasse zurückgekehrten Innsbrucker. Bei Schwarz-Weiß wurde im Sommer dank japanischer Investoren beinahe der gesamte Kader umgekrempelt. Den Vorarlbergern war kein Tor vergönnt. Phil Kunze (72.) köpfelte vor 4.244 Zuschauern am Tivoli in der zweiten Halbzeit zum Endstand ein.

In Wien-Floridsdorf entschied der FAC die Partie durch einen frühen Treffer: Lan Piskule traf schon in der 8. Minute. St. Pölten hatte danach viel Ballbesitz, präsentierte sich aber im Angriffsdrittel zu harmlos. Der 18-jährige Paul Scharner im FAC-Tor – der Sohn von Ex-Teamspieler Paul Scharner – agierte auch durchwegs sicher. In der zweiten Halbzeit spielten die Hausherren das Resultat ohne großes Zittern über die Zeit.

Ronivaldo und Vucic treffen für Blau-Weiß

Bei Blau-Weiß wurde im Sommer ebenfalls kräftig umgebaut. Der in die 2. Liga mitgegangene Michael Köllner sah in Wien-Favoriten aber einen alten Bekannten als Torschützen. Ronivaldo (29.) traf nach einer knappen halben Stunde zur Führung. Die Entscheidung besorgte der im Sommer von der Austria nach Linz gewechselte Romeo Vucic im Doppelpack (71., 89.).

Die schon im ÖFB-Cup gescheiterte Admira erlebte auch in der Meisterschaft einen Fehlstart. Rapids zweites Team jubelte nach einem Tor von Daris Djezic (29.), den Südstädtern gelang darauf keine Antwort mehr. Für Liefering bereitete Ilia Ivanschitz das 1:0 durch Yerwin Sulbaran (21.) vor und schoss das 2:0 (28.) selbst. Danach mussten die „Jungbullen“ nicht mehr bangen – auch, da Kapfenberg Chancen auf den Anschlusstreffer vor der Pause ausließ.

Voitsberg lag gegen Amstetten lange auf Kurs. Nachdem Fabian Schubert vom Elfmeterpunkt (36.) für die Steirer vorgelegt hatte, dauerte es bis zur 90. Minute, ehe Nico Zellhofer für die Niederösterreicher ausglich.

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