Finale für Glasner: Crystal Palace zieht in ECL-Endspiel ein
Der Traum von Crystal Palace und Trainer Oliver Glasner auf einen internationalen Titel lebt: Die „Eagles“ erreichen gegen Shakhtar Donetsk das Finale der Conference League.
Nach dem 3:1-Auswärtssieg legt das Team aus London mit einem 2:1-Heimerfolg nach. Nun zieht Palace mit einem souveränen 5:2-Gesamtscore ins ECL-Endspiel ein. Nach der Führung der Glasner-Truppe durch ein Eigentor von Pedro Henrique (25.) ließ Eguinaldo die Ukrainer mit einem sehenswerten Schlenzer ins Kreuzeck noch einmal hoffen (34.). Doch Ismail Sarr spitzelte den Ball in der 52. Minute via Innenstange zum 2:1 ins Netz.
Er sorgte damit für klare Verhältnisse. Die Halbfinal-Siege lassen Crystal Palace auch gleich bei ihrem ersten internationalen Antreten vom ersten Europacup-Titel der Vereinsgeschichte sowie Glasner von seinem zweiten internationalen Pokal träumen. Der Oberösterreicher hatte bereits 2022 mit Eintracht Frankfurt in der Europa League triumphiert.
Glasner im Finale um dritten Titel mit Palace
Im Endspiel trifft Palace auf den spanischen Gegner Rayo Vallecano, der sich gegen Racing Straßburg dank zwei 1:0-Siegen durchsetzen konnte. Nach dem Gewinn des FA-Cups sowie des Community Shields im Vorjahr würde der Finalsieg am 27. Mai in Leipzig den dritten – und abschließenden Titel – für Glasner mit Palace bedeuten.
Die Spanier gewannen gegen Racing Straßburg nach dem Hinspiel auch das Retourmatch durch ein Tor von Alemao (42.) 1:0, Julio Enciso vergab in der 94. Minute einen Elfmeter für die Franzosen. Durch den Rayo-Sieg ist aufgrund der aktuellen UEFA-Jahreswertung auch der Fünfte dieser spanischen Ligasaison in der kommenden Spielzeit in der Champions League dabei. Deutschland hingegen kann fix nur vier Clubs in die „Königsklasse“ entsenden. Den zweiten Bonusplatz hatte sich England, das in allen drei europäischen Clubbewerben einen Finalteilnehmer stellt, bereits vor Wochen gesichert.
Alle Tore:
1:0 Pedro Henrique (25./Eigentor)
1:1 Eguinaldo (34.)
2:1 Ismaila Sarr (51.)
(Red./APA).
Beitragsbild: Imago
