Nach makellosem Auftakt: Sturm startet Liga-Jagd auf LASK
Der vom LASK entthronte Vizemeister Sturm Graz startet am Samstag den Kampf um die Rückkehr als Nummer eins der Fußball-Bundesliga. Sturm will im Innsbrucker Tivoli Stadion bei der WSG Tirol (Samstag ab 16:45 Uhr LIVE & EXKLUSIV auf Sky Sport Austria!) den starken Saisonstart mit drei Siegen im nationalen Cup und der Champions-League-Qualifikation fortsetzen.
Drei Spiele, drei klare Siege, kein Gegentor – dem SK Sturm ist der Start in die neue Saison gegen Heart of Midlothian (4:0 und 2:0) und Seekirchen (3:0) perfekt gelungen. 16 Spiele sind die Grazer ungeschlagen, die Erfolgsserie will man auch auf dem Tivoli fortsetzen. Trainer Fabio Ingolitsch und seine Elf sind aber gewarnt, verlor Sturm in der vergangenen Saison doch beide Duelle mit der WSG und kassierte am 14. Februar mit einem 0:1 die bis dato letzte Niederlage.
„Diese letzte Niederlage – unsere einzige in der Liga, seit ich das Team übernehmen durfte – war in Tirol, dementsprechend gewarnt, aber auch motiviert gehen wir in dieses Spiel“, erklärte Ingolitsch. „Wir müssen mit unseren Tugenden und Stärken auftreten, intensiven und proaktiven Fußball zeigen, dann bin ich davon überzeugt, dass wir dieses Spiel positiv bestreiten werden.“ Ingolitsch muss auf seinen Spielmacher Otar Kiteishvili wegen dessen Wadenblessur verzichten, hinter dem Einsatz von zwei, drei Spielern steht noch ein Fragezeichen.
Semlic: Gegner Sturm keine „Mission Impossible“
Die WSG hat im Sommer über ein Dutzend Spieler abgegeben, Trainer Philipp Semlic ist daher noch am Formen. „Wir sind noch nicht so weit wie am Ende der letzten Saison, was aber normal ist“, sagte Semlic. Der Außenseiter rechnet sich dennoch Chancen aus. „Eine ‚Mission Impossible‘ ist es nicht. Man hat es auch letztes Jahr gesehen, dass wir gegen Sturm Graz gute Spiele machen können“, erinnerte der Coach.
„Wir wissen schon, dass die Trauben hoch hängen und wir das Spielglück ein bisschen erzwingen müssen, um unsere Punkte zu machen“, meinte Semlic, der zum Start auf Thomas Sabitzer und Quincy Butler verzichten muss. Sabitzer muss wegen eines Muskelbündelrisses sechs bis acht Wochen pausieren, Butler ist nach einem Kreuzbandriss in der Reha und wird wohl erst im Dezember wieder einsteigen.

